Die besten Reiselektüren: Übers Reisen lesen

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Dass Reiseblogs mittlerweile die unangefochtene Nummer 1 in Sachen Reisevorbereitung und Reiselektüre der Generation Ü40 sind, kann wohl keiner bestreiten. Und auch wir lieben die Bilderfluten, Geheimtipps und persönlichen Berichte unserer liebsten Reiseblogger. Trotzdem plädieren wir dafür, auch immer mal wieder zum gedruckten Wort zu greifen! Sei es, um sich Inspirationen für die nächste Reise zu holen, oder um einfach nur das eigene Fernweh zu stillen. Wir haben euch deshalb hier die besten Reiselektüren zusammengefasst!

  • Der absolute Klassiker ist 1.000 Places To See Before You Die von Patricia Schultz! Der dicke Wälzer versammlt zu so ziemlich jeder Destination echte Highlights, die man nicht verpassen darf. Mir als Flugbegleiterin hat dieses Buch schon oft geholfen, wenn ich ein Layover an einem auf den ersten Blick unspektakulären Ort hatte – und so herausfand, was es hier trotzdem zu entdecken gibt!
  • Oldie but Goldie: Into the Wild von Jon Krakauer. Wir alle kennen spätestens seit Sean Penns Verfilmung die Geschichte von Christopher McCandless, in Buchform lässt sie sich nochmal ganz neu erleben! Noch faszinierender ist aber Krakauers Buch In eisigen Höhen über das Unglück am Mount Everest: Krakauer hat hautnah miterlebt, wie Rob Hall & Co mit dem Tod kämpften, und hat darüber ein schonungsloses Buch geschrieben, das (nicht nur) Bergsteigern Gänsehaut beschert.
  • Picknick mit Bären ist nur eines der vielen Reisebücher von Bill Bryson. Darin porträtiert er selbstironisch und humorvoll die Menschen in Amerika und macht fast schon Lust, selbst den längsten Fußweg der Welt, den Appalachian Trail, zu laufen.

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  • Noch so ein Klassiker ist natürlich On the Road von Jack Kerouac und darf in dieser Aufzählung nicht fehlen. Per Anhalter, Güterzug, LKW oder mit Greyhound Bussen geht es quer durch Amerika, es geht um Sex, Drugs & RocknRoll, vor allem aber um Freundschaft und ein Lebensgefühl.
  • Apropos lange laufen: The Longest Way ist die Erzählung Christoph Rehages über seine Wanderung von Peking nach Norddeutschland. Natürlich entlang der Großen Mauer und vorbei an der Terrakottaarmee – aber vor allem voller kleiner Geschichten und Begegnungen.
  • Marie Pohl hatte mit Maries Reise ein super Konzept: »Ich suche: Die interessantesten Personen meiner Generation, einer Generation, die genauso am Anfang steht wie dieses Jahrtausend.« In Berlin, Havanna, Buenos Aires, San Francisco, Hanoi, Tiflis, Jerusalem und Helsinki trifft Pohl jeweils einen Monat lang spannende Menschen, ein Verlag zahlt ihr die Reise, das Buch wird ein Riesenerfolg – und ein spannendes Generationenportrait.
  • Blogger Sebastian Canaves hat mit Off the Path eine echte Reiseanleitung zum Glücklichsein geschrieben! Mit umfassenden Tipps für alles von Work & Travel über eine Weltreise bis hin zu abenteuerlichem Individualurlaub, mit Packlisten, Hilfe bei der Budgetplanung und vor allem ordentlich Humor verrät der Weltreisende, wie das mit dem Traveller Leben am besten funktioniert – und macht Lust auf mehr.

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  • Couchsurfen im Iran – was zunächst irre klingt hat Stephan Orth gemacht und darüber ein ebenso unterhaltsames wie aufklärendes Buch geschrieben!
  • Nicht nur Abenteuer, sondern auch Entschleunigung gesucht? Dann ist vielleicht Slow Travel von Dan Kieran genau das richtige für euch! Der Mann weiß, wovon er spricht.
  • Videoblogger Christoph Karrasch ist allen Onlinern ein Begriff – ebenso wie sein Projekt #10Tage, das vornehmlich seine Follower gestaltet haben. Die Route sowie das Reiseprogramm (Meerschweinchen essen in Lima, weiter nach Las Vegas, Auckland, Kathmandu und Kapstadt) lag in ihrer Hand – im Buch erzählt er im Nachhinein, wie die kürzeste Weltreise aller Zeiten wirklich war.

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  • Völlig zu Unrecht haben Reiseführer mittlerweile einen richtig schlechten Ruf. Wir finden nach wie vor, dass ein gut gemachter Reiseführer eine super Sache ist – solange man Lonely Planet, National Geographic & Co als Orientierungshilfe nutzt und nicht als fest vorgeschriebenes Rahmenprogramm, das man abarbeiten muss!
  • Total unterschätzt sind aber auch Reisezeitschriften wie GEO oder Merian! Mit wechselnden Themen und gut recherchierten Artikeln bekommen wir hier Lust auf neue Destinationen oder alte Klassiker gemacht – besonders praktisch, weil die Zeitschriften so leicht sind, und zum Beispiel perfekt für eine Zugfahrt oder einen Flug geeignet!

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Was sind eure liebsten Reiselektüren?


LISAVon Lisa Mattis, uberding

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Über den Author

uberding

2007 gegründet schreibt das Team von Uberding rund um Mia Bühler, Kopf der ubercrew und Gründerin, für Menschen die gerne reisen, noch lieber genießen und anschließend darüber reden wollen, was sie erlebt haben. Menschen, die sich für Mode ebenso interessieren wie für die neusten Technik-Gimmicks oder das leckerste Lifestyle-Getränk. Menschen, die Wert auf hohe Qualität in allen Lebensbereichen legen, sei es das neue Auto oder der neue Turnschuh.

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