Die verrücktesten Gesetze in Frankreich

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Wer zum Fußballspektakel des Jahres einen Urlaub im Gastgeberland plant, sollte vorsichtshalber die Bermudashorts daheim lassen. Und auch das Baden mit Elefant im Meer lässt schneller Bekanntschaft mit der Polizei machen, als man Toooor rufen kann. Damit das nicht passiert, haben wir für alle Sportfans, die es in den nächsten Wochen nach Frankreich zieht, die skurrilsten Gesetze des Landes zusammengestellt.

 

Deutsche Urlauber hinter schwedischen Gardinen

Sommer, Sonne, Strand und Gitterstäbe? 17 Prozent der Deutschen geben offen zu, schon einmal verhaftet worden zu sein oder wenigstens eine satte Verwarnung durch die Polizei kassiert zu haben. Fünf Prozent dieser Vorfälle fanden im Ausland statt. Höchste Zeit also, dass sich die tausenden Fans, die diesen Sommer nach Frankreich reisen, sich mit den dortigen Gesetzen vertraut machen, um die ein oder andere peinliche Inhaftierung oder polizeiliche Ermahnung zu vermeiden. Denn immerhin 19 Prozent der im Ausland verhafteten oder verwarnten Deutschen sagen, sie hätten von dem Gesetz, das sie in die Bredouille brachte, vorher noch nie gehört.

Young man in handcuffs

 

Badeverbot für den Bermuda-Style

Verrückt aber wahr – in Frankreich sind die so genannten Bermuda-Badehosen in fast allen öffentlichen Pools und Schwimmbädern verboten. Dumm gelaufen, denn acht von zehn befragten Deutschen (80 Prozent) ist dieses Gesetzt gänzlich unbekannt und lässiger Badespaß kann somit theoretisch in Frankreich zu einer entblössenden Verwarnung führen. Also raus aus der lässigen Bermudashorts und rein in die knallenge Speedo.

Die Bermudashort hat in französischen Pools Badeverbot

Die Bermudashort hat in französischen Pools Badeverbot

 

Kein Alkohol am Arbeitsplatz – außer Wein, Bier, Cidre und Co.

Nicht nur in Sachen Styling am Pool sind die französischen Gesetze äußerst speziell, auch beim Thema Alkohol am Arbeitsplatz gibt es durchaus strenge Regeln. Shots, Wodka oder ähnlich harte Spirituosen sind während der Arbeit strengstens verboten. Bier, Wein oder Birnenmost werden aber offenbar nicht als Alkohol betrachtet, denn sie können nach Lust und Laune getrunken werden – natürlich auch während der Arbeitszeit. Na dann – à votre santé. Trinken darf man auch im malerischen Städtchen Cugnaux in Südfrankreich, wenn irgendwie möglich aber dabei nicht das Zeitliche segnen. Den Löffel dürfen hier nämlich nur Bewohner der Stadt und deren Angehörige abgeben. Besucher werden höflichst gebeten, dies doch an der Stadtgrenze zu “erledigen”.

drinking and working at the office

 

Die Top 10 der skurrilsten französischen Gesetze

  1. Man muss nicht am Leben sein, um unter die Haube zu kommen
  2. Man muss nicht lebendig sein, um gewählt zu werden
  3. Am Arbeitsplatz ist kein Alkohol erlaubt – ausgenommen Bier, Wein, Cidre und Birnenmost
  4. Französische Fußballspieler sind dazu verpflichtet, für das Nationalteam zu spielen, wenn sie ausgewählt werden
  5. UFOS sind über den Weinbergen von Chateauneuf-du-Pape verboten
  6. Man darf seine Familie bestehlen, ohne verhaftet zu werden, so lange das Diebesgut keine lebensnotwendige Sache ist
  7. Es ist legal, einen Scheck auf Toilettenpapier auszustellen, so lange das Toilettenpapier fest genug ist
  8. In Cugnaux in Südfrankreich dürfen nur dort lebende Familien und deren Angehörige sterben
  9. Elefanten sind am Strand von Grandville verboten und sie dürfen dort auch nicht im Meer schwimmen
  10. In fast allen öffentlichen Schwimmbädern dürfen Männer keine locker sitzenden Badeshorts tragen – nur Speedos oder enge Badehosen sind dort erlaubt
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