Genussland Südtirol

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Herbstblues ade – Ab nach Südtirol!

Hurra der Herbst ist da. Nach einem schönen, lebendigen Sommer kommt nun die Zeit, in der ich es mir wieder gern gemütlich mache. Darum verlängere ich jetzt sofort das Wochenende und haue ab nach Südtirol: Genussvoll ausspannen ist der Plan!

Dolomites mountain village in autumn

Erst Essen – dann Wellness – Genussland Südtirol

Genussvoll den Tag verbringen ist südlich der Alpen ein Leichtes: Törggelen-Zeit ist nämlich gerade, und die geht noch bis in den November. Der neue Wein ist nämlich da! Und genau das wird beim Törggelen ausgiebig gefeiert. Früher war es mal ein Fest für alle, die bei der Lese mitgeholfen haben. Heute feiern einfach alle mit. Bei so gut wie jedem, kleinen oder großen Weinbauern kann der Suse – das ist der Most – und der erste neue Wein – der Nuie – gekostet werden.

Kosten klingt nach kleinen Schlückchen. Ja, das stimmt vielleicht. Aber man kann ja öfter probieren und zum nächsten Hof weiterziehen und dort auch probieren und wieder weiterziehen… Also Wanderschuhe nicht vergessen!

Chestnuts and wine

Eine gute Grundlage für den „nuien“ Wein schaffen die typischen, bodenständigen Gerichte, die in den Törggel-Stuben gereicht werden.

Das Einfachste – was zur Zeit ja quasi direkt vom Baum ins Feuer purzeln kann – sind die fein-aromatischen Esskastanien – die Keschdn. Sie muss man nur aus der heißen Schale pulen und dann ab in den Mund. Dazu gibt es natürlich ein Glaserl vom Nuie.

South Tyrolean snack

Hausgemachter Speck, selbstgemachte Wurstspezialitäten und Käse, dazu knusperwürziges Schüttelbrot sind jeweils pur oder kombiniert genial beim Törggelen. Doch auch die warmen, herzhaften Gerichte wie Schlutzkrapfen, Spinatknödel, Gerstensuppe, etc. wärmen die Seele, füllen den Magen und schmecken immer so fantastisch, dass sicher nichts auf dem Teller zurückbleibt.

Spinach dumplings

Viele Männer lieben sie, ich mache eher einen großem Bogen drum: Die Südtiroler Schlachtplatte. Sie ist das Richtige als Vorbereitung, um sich noch durch die Vielfalt der selbstangesetzten Schnapserln zu probieren – von Latsche, über Basilikum oder Nuss: Die Fantasie der Geister kommt direkt aus der schönen Natur. So schmeckt also Südtirol im Herbst.

Und nach dem Törggelen? Wellness!!!

Die gute Laune ist mit dem Törggelen auf jeden Fall gesichert. Ob es dem Körper so gut tut, sei dahingestellt. Doch dafür hat ja Südtirol auch die perfekte Tradition. Südtirol ist ein Wellness-Paradies.

Woman having hay bath with male therapist

Zahlreiche kleine, feine und große, sternedekorierte Hotels bieten Wellnessoasen für jeden Geschmack und zudem auch oft die regionaltypischen Heubäder an. An die Wirkkraft des Bergheus aus den Dolomiten glaubt man hier schon seit Generationen. Da das Heu so reich an Kräutern und Blumen ist, verströmt es den wunderbaren Duft einer frisch gemähten Almwiese. Auf über 2.000 Meter gedeihen die Heilkräuter wie z.B. Arnika, Küchenschelle, Schafgarbe, Enzian, Primel, Hahnenfuß… schonend getrocknet behalten die Kräuter ihre Wirkkraft das ganze Jahr über. Wer im Heubad zur Ruhe kommt, erholt sich auf ganz besonders sinnliche Weise – und das ohne Krabbeltiere und stechende Halme!
Doch auch Sauna- und Massage-Fans kommen in Südtirol auf ihre Kosten.

Woman in sauna

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Über den Author

cocosreisehunger

Reisen und Essen ist für mich die perfekte Verbindung. Meine Lieblingsspielwiese für neue Entdeckungen ist die Welt der Kulinarik bzw. die Kulinarik der Welt. Die Vielfalt der Geschmäcker ist grenzenlos, und das fasziniert mich. Ich liebe es an jedem Ort etwas Neues zu probieren, zu fragen, zu riechen, zu schmecken und Kochbücher zu wälzen. Ich lege Wert auf Qualität von Produkten sowie auf die Leidenschaft derer, die kochen. Das kann auf einer einfachen Berghütte, an einem Streetfood-Stand am Ende Asiens sein, genauso wie in einem hippen Restaurant in einer glitzernden Metropole.

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