Reisetipps Süditalien

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Schon mal von Matera in der Basilikata gehört? Von Ostuni oder Lecce in Apulien? Das alles ist zu finden im Süden Italiens. Und das alles ist unglaublich schön. Apulien ist die Region am Stiefelabsatz Italiens. Sie wurde in den letzten Jahren immer bekannter und zieht mittlerweile auch zunehmend Urlauber an – aber noch nicht viele. Und so gut wie keine Touristen trifft man in der Basilikata an – das ist der Landstrich im „Innenfuß“ Italiens. Und hier kann man Italien so richtig erleben: in den Restaurants gibt es kein „Menu Touristico“, die Dörfer sind keine Touristenorte – und noch dazu ist es traumhaft schön in diesen süditalienischen Regionen. Hinzu kommt leckere Küche, unglaubliche Gastfreundschaft, viel Kultur und reichlich Sonne.

 

Matera: Häuser

Matera: Häuser

 

Matera: Höhlen

Matera: Höhlen

 

Matera (Basilikata)
Inmitten der Basilikata ist ein UNESCO Weltkulturerbe, das einen wirklich umhaut: die Altstadt von Matera besteht aus tausenden sogenannten Sassi – das sind Höhlensiedlungen. Diese wurden seit der Jungsteinzeit bewohnt. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts lebten Menschen in diesen Höhlen – damals unter teilweise schrecklichen Bedingungen, weshalb die Menschen schließlich in neue Gebäude umgesiedelt wurden. Man kann heute noch solch eine Höhle besuchen, wie sie in den 50ern bewohnt wurde. Und etliche Höhlenkirchen mit jahrhundertealten Zeichnungen an den Wänden. Was den Besucher in Matera erwartet ist ein Spaziergang durch nichts geringeres als einen Spaziergang durch eine der ältesten Städte der Welt! Der Anblick des verschachtelten Altstadt-Labyrinths sowie in die umgebende felsige Schlucht ist schlicht atemberaubend. Mel Gibson übrigens hat diesen Ort für einen Großteil der Außenszenen für seinen Film „Die Passion Christi“ genutzt.
Restaurant-Tipp Matera: Trattoria Lucana – nahe der Altstadt. Hier genießen vor allem Einwohner von Matera traditionelle Gerichte.

 

Matera: Labyrinth

Matera: Labyrinth

 

Matera: Sassi

Matera: Sassi

 

Pisticci: Ausblick

Pisticci: Ausblick

 

Pisticci & Bernalda (Basilikata)
Pisticci ist ein kleiner Ort in der Basilikata: weiße Häuser aufgetürmt auf einen Hügel. Touristen gibt es so gut wie keine. Und das, obwohl man von hier oben aus eine spektakuläre Aussicht hat auf die wunderbare Landschaft. Ein weiteres Highlight unweit von Pisticci ist Bernalda – ebenfalls ein kleiner Ort auf einem Hügel. Wenn man sich per Auto nähert, wirkt alles erstmal sehr unscheinbar. In der Stadtmitte angekommen aber, gibt es eine kleine Überraschung: Mittendrin ist ein palmengesäumter Boulevard mit kleinen, pittoresken Palazzi – und am Ende des Boulevards landet man in einer ebenso malerischen Altstadt. Bernalda ist übrigens mit Hollywood verbandelt: Der Großvater von Francis Ford Coppola kommt von hier und der große Regisseur (u.a. ‚Der Pate‘) besucht immer mal wieder Bernalda, wo auch seine Tochter kürzlich geheiratet hat.

 

Pisticci: Sonnenuntergang

Pisticci: Sonnenuntergang

 

Restaurant-Tipps Bernalda: Direkt gegenüber vom Schloss und der Kirche S. Bernardino ist eine gute Pizzeria mit einer romantisch von Blüten bewachsenen Terasse: Ristorante Alle Porte. Direkt am Boulevard ist La Locandiera – sie gilt als eine der besten Trattorien der Basilikata mit dem typisch einfachen und sehr leckeren Essen dieser Gegend (Corso Umberto I, 194).

 

Ostuni: Ausblick

Ostuni: Ausblick

 

Ostuni: Fassade

Ostuni: Fassade

 

Ostuni (Apulien)
Ostuni in Apulien liegt nur wenige Kilometer von der Adriaküste entfernt. Und auch dieses Örtchen sitzt natürlich auf Hügeln, so dass man hat eine tolle Aussicht auf das glitzernde Meer hat. Der eigentliche Clou ist aber die Altstadt: ein Gewirr von Gassen, Treppen, Durchgängen – und all das in strahlendem Weiß. Deshalb wird Ostuni auch ‚Città bianca‘ genannt, die ‚weiße Stadt‘.

 

Ostuni: Gasse

Ostuni: Gasse

 

Lecce: eines der antiken Amphiteater

Lecce: eines der antiken Amphiteater

 

Lecce (Apulien)
Lecce ist eine der bezauberndsten Städte Süditaliens, fast am Ende des Stiefelabsatz. In der Umgebung wird ein weicher Stein abgebaut und der ermöglichte, dass Lecce zum „Florenz des Südens“ oder zum „Florenz des Barocks“ wurde. Die barocke Architektur zeichnet sich aus durch reich geschmückte Fassaden – und von denen gibt es in Lecce sagenhaft viele. Wann immer man bei einem Bummel durch die hübsche Altstadt um eine Ecke abbiegt – mit Sicherheit steht ein unglaublich phantasievoll verziertes Gebäude vor einem. Ein bisschen sieht das aus, als sind Zuckerbäcker ausgebüchst und haben alles was ihnen in den Weg kam bis ins letzte Detail geschmückt. Ein Highlight ist auch die Piazza Sant’Oronzo – der Hauptplatz von Lecce, der fast komplett von den Ausgrabungen eines römischen Amphiteaters bedeckt ist. Direkt hier gibt es eine schöne Bar mit einer kleinen Terrasse, leckerem Eis und köstlichem Süßgebäck (offenbar toben sich die Zucerbäcker heute daran aus): das Caffe Alvino.

 

Lecce: Barock pur!

Lecce: Barock pur!

 

Lecce: Kirche

Lecce: Kirche

 

So kommen Sie nach Süditalien: Flüge, Hotels, Reisen Apulien und Basilikata

Anreise: Am besten steuert man die Flughäfen von Neapel oder Bari an – Flüge gibt es ab vielen deutschen Flughäfen.

Reise-Angebote: Für Apulien und für die Basilikata gibt es bei lastminute.de Last Minute- und Pauschalreisen. Tipp für Apulien: Richtig toll übernachtet man in einer Masseria – das waren früher Bauernhöfe und sind heute oft sehr geschmackvolle Hotels. Zum Beispiel die Masseria Torre Coccaro, die Masseria Chiancone Torricella oder die Bosco Masseria.

Hotels: Wenn Sie nur ein Hotel suchen – auch dafür haben wir passende Angebote! Hier finden sie Hotels in Lecce, Übernachtungsmöglichkeiten in den Höhlen von Matera oder den Trulli in Apulien.

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