Heute noch in Büroklamotten und morgen schon im Beachoutfit – wer keine Zeit hat, sich mit Diät und Sport wochenlang strandfit zu machen, der wird ratzfatz mit ein paar einfachen Regeln zu Beachbeau und Beachbeauty: An Strand und Pool sollten Männer einfach auf Strings und Frauen auf oben ohne verzichten – findet fast die Hälfte der 1.000 Teilnehmer einer Umfrage von lastminute.de, der Last Minute Reisewebsite. Knapp hinter dem String folgt für Männer als No-Go-Bademode der wahnwitzig geformte Mankini und die übertrieben knackig sitzende Badehose. Für Damen folgt bei den Bademoden-Fauxpas nach oben ohne der so gut wie nichts verhüllende String und der so gut wie alles verhüllende Badeanzug. Übrigens liegen bei Männer-Bademode das männliche und das weibliche Stilempfinden eng beieinander – bei Damen-Bademode gehen die Geschmäcker hingegen so weit auseinander wie eine ausgeleierte Badehose. Denn kaum überraschend sehen es die Herren der Schöpfung weit weniger kritisch als Frauen, wenn diese sich eher knapp bekleidet in die Sonne legen oder in die Fluten werfen: 56 Prozent der Frauen finden oben ohne bei Frauen ein No-Go – bei Männern findet dies bei nur 37 Prozent keinen Anklang.

Auf Trenchcoat und Gummistiefel am Strand kann man locker verzichten, wenn man die weißen Socken daheim lässt, zu Pediküre geht und den Rasierer einpackt © Gettyimages
Socken daheim lassen, zu Pediküre, Rasierer einpacken
Die richtige Bademode ist schon die halbe Miete – will man aber als echte Augenweide im Urlaub glänzen, gilt es, weitere Details zu beachten, wie die lastminute.de-Umfrage zeigt: Demnach sollten sich Männer nicht in den schon legendären weißen Socken in Plastiksandalen zeigen – findet jeder Zweite. Keine Gnade gibt es auch für ungepflegte Füße – so ein Viertel der Befragten. Wobei Männer hier mit sich weniger hart ins Gericht gehen (Frauen 30 Prozent, Männer 20 Prozent) wie auch beim haarigen Rücken (Frauen 11 Prozent, Männer 6 Prozent). Bei Frauen geht gar nicht: unrasierte Achseln (finden 38 Prozent unschön), ungepflegte Füße (30 Prozent) und unrasierte Beine (17 Prozent). Letztere bekommen von Männern mit 14 Prozent genauso die rote Karte wie ein künstlicher Silikon-Ausschnitt. Im Allgemeinen sind die Deutschen übrigens durchaus selbstkritisch, was ihr Erscheinungsbild im Urlaub angeht: Sie setzen sich in der Umfrage hinter die Briten und vor die Russen bei der Frage, welche Landsleute am schlechtesten im Urlaub gekleidet sind.