Wandern – Welcher Brotzeit-Typ bist Du?

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Endlich ist Sommer! Nur auf den höchsten Bergen der Alpen liegt noch Schnee. Überall blühen die schönsten Blumenwiesen, die Sonne strahlt mit den Wanderern an Gipfelkreuzen und Bergseen um die Wette und … der Schweiß läuft von der Stirn, der Magen knurrt! …Wie schön! Endlich Zeit für eine wohlverdiente Brotzeit!

Welcher Brotzeit-Typ bist Du?

Typ Traditionsbewusst

Salzburger Land, couple having picnic

Schon Oma und Opa hatten diese Kombi in ihrer Jugend dabei: Speck, Käse, Brot am Stück, Radieschen oder Gurke und ein bisschen Salz zum drüberstreuen. Was nicht fehlen darf sind Brotzeitbrettl, Taschenmesser, Wasserflasche und – spätestens am Gipfelkreuz – der Flachmann mit einem feinen Obstbrand.

Typ Naschkatze

Picnic and Cupcake

Gipfelschokolade gehört auf alle Fälle in Deinen Rucksack! Die macht Kind und Kegel glücklich und schmeckt zu keinem Zeitpunkt besser, als oben am Berg. Manchmal stärkt sie auch Nerven und Mukkis schnell zwischendurch. Traubenzucker kann auf manch langer Bergtour auch nochmal schnell den Motor anwerfen oder auch ein Müsliriegel. Außerdem hast Du immer ein Packerl Gummibärchen dabei, um alle bei Laune zu halten. Falls vom Kuchengelage des Vortags noch was übrig war, dann kommt ein großes Stück davon für alle sicher aus Deinem Rucksack.

Typ Ultraleicht

Hiking in Himalaya mountains

Jedes Gramm zählt bei Dir. Und das nicht unbedingt am eigenen Körper 😉 , aber auf alle Fälle bei Deiner Ausrüstung. Da lässt es sich ja auch viel schöner Gramm um Gramm abspecken – vom farbenfrohen Ultraleichtrucksack, stylischen Funktionsklamotten und der ultimativen High-Tech-Outdoor-Nahrung, die alle Nährstoffe schick vereint in Form von Riegeln oder gefriergetrockneten Mahlzeiten, die Du mit Wasser aufgießt. Dich fasziniert das. Geschmacklich bist Du experimentierfreudig und probierst auf normalen Wanderungen was fürs echte Trekking auf tagelangen Gebietsdurchquerungen taugen könnte.

Typ Outdoor-Koch

outdoor kitchen

Das könnte Lieblings-Equipment am Berg sein: Du nimmst Deinen Gaskocher samt Kartouche mit, dazu einen Alutopf und Wiener Würstel. Wasser ist eh im Rucksack, und falls es ausgeht, kann gern ein Bach herhalten. Und dann kommt noch was dazu, was Du im Alltag vielleicht nie verwendest: Kartoffelsuppe aus der Tüte. Selbst wenn Du vor Deiner Outdoor-Kochaktion ein ruhiges Plätzchen gesucht hast, so zieht der Duft jetzt Leute an wie ein Magnet. Wenn Du dann zum krönenden Abschluss auch noch Deine Machinetta hervorholst und einen kleinen Bergespresso kochst, dass es nur so zischt, werden die Neider Augen machen.

Typ Supersandwich

Sandwich with chicken, cheese and vegetables

Im Morgengrauen schiebst Du Aufbackbrötchen in den Ofen, belegst sie frisch mit Parmaschinken, Ruccola, Frischkäse und eingelegten, getrockneten Tomaten, packst sie ein – und die Vorfreude steigt… und wetten, dass der erste Hunger schon im Auto oder der Bahn kommt? Also schmierst Du lieber das gleiche gleich doppelt, damit am Berg dann auch noch was da ist. Beim Brote schmieren tobst Du sich kreativ so richtig aus: Vom Panini Caprese mit Tomaten, Mozzarella, einem Schuss Olivenöl und Basilikum, einem Thunfisch-Sandwich mit Kapern oder einer vegetarischen Variante mit Avocado, Mozzarella und Salat – Deine Supersandwiches sind bei allen heiß begehrt! Ach, da schmierst Du doch gleich noch ein paar mehr.

Typ Pragmatiker

Granola barZiel der Brotzeit: Energie und Flüssigkeit. – Must Haves: Banane, Wasser, Müsliriegel, „Stulle“. Basta.

Und Welcher Brotzeit-Typ bist Du ?

Ich bin mal die Outdoor-Köchin, mal Typ Supersandwich und supergern auch mal: Typ Hütte! Und dann gibt’s Käsekuchen und leichtes Weißbier. Nix wie raus in die Berge!

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Über den Author

cocosreisehunger

Reisen und Essen ist für mich die perfekte Verbindung. Meine Lieblingsspielwiese für neue Entdeckungen ist die Welt der Kulinarik bzw. die Kulinarik der Welt. Die Vielfalt der Geschmäcker ist grenzenlos, und das fasziniert mich. Ich liebe es an jedem Ort etwas Neues zu probieren, zu fragen, zu riechen, zu schmecken und Kochbücher zu wälzen. Ich lege Wert auf Qualität von Produkten sowie auf die Leidenschaft derer, die kochen. Das kann auf einer einfachen Berghütte, an einem Streetfood-Stand am Ende Asiens sein, genauso wie in einem hippen Restaurant in einer glitzernden Metropole.

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