Was ist eigentlich Slow Travel?

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Beim aktuellen Trend Slow Travel, der sich das Slow Food zum Vorbild macht, geht es darum langsamer und bewusster zu reisen und dadurch mehr zu erleben. Und gerade in unserer Leistungsgesellschaft, ist diese Idee gar nicht mal so verkehrt. Viel zu oft hetzten wir auch im Urlaub von einem Ziel zum nächsten und nehmen uns gar keine Zeit, das hier und jetzt zu genießen. Einfach mal stundenlang am Strand sitzen oder auf einem Berg die Aussicht genießen, das ist aufgrund der Urlaubs To-do Liste oder dem täglichen Zeitdruck, für viele gar keine Option. Slow Travel stellt genau das wieder in den Vordergrund, bewusst und langsam den Urlaub zu genießen.

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Warum schnell, wenn es auch langsam geht?

Slow Travel kann demnach als eine wahre Philosophie betrachtet werden, wenn es darum geht, langsam zu reisen und sich Zeit für Erkundungen und Pausen zu nehmen, ganz ohne Druck. Unser modernes Leben ist ständig auf eine Art Wettlauf gepolt, bei der eine Aufgabe die nächste Jadg. Bei der Slow-Bewegung entscheidet man sich bewusst gegen diese Beschleunigung und für eine Entschleunigung des Lebens. Wie sollte man auch einen Urlaub genießen und sich von der Landschaft in den Bann ziehen lassen, wenn man damit beschäftigt ist, alle Punkte auf der To-do Liste nacheinander abzuhacken und so viele Sehenswürdigkeiten wie möglich drauf zu packen? Es gilt die Konzentration auf das Wesentliche. Ganz nach dem Motto „Qualität statt Quantität“, also weniger ist mehr. Besser weniger von einem Reiseziel sehen, dafür das Gesehen aber umso bewusster und ausgiebig verinnerlicht und vorallem genossen zu haben.

 

Wie funktioniert Slow Travel?

  • Ferienhaus oder Camping statt Hotel: So seid ihr keinem zeitlichen Druck bezüglich Essen, House Keeping etc. ausgesetzt und könnt euren Tagesablauf ganz unabhänig planen
  • Mindestens eine Woche an einem Ort bleiben: Besser einen Ort intensiv kennenlernen, als ihn nach zwei Tagen zu verlassen und nicht genossen haben zu können
  • Umweltfreundliche und öffentliche Verkehrsmittel bevorzugen. Mit dem Rad sieht man mehr als mit dem Bus. Mit dem Zug mehr als mit dem Auto. Ganz nach dem Motto: Sich Zeit nehmen und die Fahrt genießen.
  • Auf lokalen Märken und Händlern kaufen anstatt durch den Supermarkt zu hetzten. Auch der Einkauf kann ein Erlebnis sein. Unterhaltet euch über den Händler und erfahrt mehr über die Herkunft, Herstellung und Besonderheiten eurer Käufe
  • Selbst kochen: Hier kommen wir dem Slow Food Trend ganz nahe. Kocht euch mit den lokal gekauften Lebensmittel ein Mahl und genießt die Herstellung dabei ganz bewusst
  • Am Leben vor Ort teilnehem: Anstatt von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu hetzten, schließt euch einem freiwilligen Projekt an oder helft einer Organisation, so erfahrt ihr viel mehr über die Kultur und Menschen vor Ort und tut ganz nebenbei auch noch etwas Gutes
  • Gegen den Fluss schwimmen: Statt einer zeitlich streng getackteten Stadtführung eine gemütliche Radtour durch den Stadt machen oder mal etwas völlig anderes, wie einen Koch- oder Tanzkurs ausprobieren.

Keep in mind: Die Hauptsache ist, dass ihr euch ganz bewusst Zeit nehmt und erst einen Ort, eine Aktivität oder sonstiges verlasst, wenn ihr das Gefühl habt, es ausreichend ausgekostet zu haben.

Happy Slow Travelling

 

Author:

Selina Lederer

 

 

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Über den Author

Immer ein Lächeln auf dem Gesicht.- so stellen wir uns unsere Kunden vor. Weil sie gerade an einem traumhaften Strand liegen oder einen Trip nach Rom gebucht haben. Kurz: lastminute.de hilft, das Beste aus ihrer freien Zeit zu machen - am allerliebsten natürlich spontan in letzter Minute!

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